Honda Fireblade Geschichte

Der Name Fireblade steht für eine lange Baureihe in der Kategorie Superbike/Supersportler, des japanischen Herstellers Honda. 1992 wurde die CBR900RR Fireblade auf dem Markt gebracht. Seit 2004 hat sich der Name hubraumbedingt auf CBR1000RR geändert.

SC28, Bj. 1992 bis 1995

Mit 72 Kw (98PS) und ungedrosselt sogar 94 Kw (128PS)

SC33, Bj. 1996 bis 1999

Wichtigste Veränderung war der Hubraum mit 893 cm³ Da die freiwillige Selbstbeschränkung 1998 auf 100 PS (74 kW) ein Ende fand, hatte die 900er Fireblade ab dann nun serienmäßig 94 kW.

SC44, Bj. 2000 bis 2001

Bei diesem Modellwechsel wurde ein komplett neues Motorrad durch Honda konzipiert. Der Hubraum wurde auf 929 cm ³ angehoben und die Leistung auf 147 PS erhöht. Erstmals in diesen Modell kam eine elektronische Benzineinspritzung zum Einsatz. Die Teleskopgabel wurde durch eine Upside-Down-Gabel ersetzt. 17 Zoll anstatt 16 Zoll Vorderräder.

SC50, Bj. 2002 bis 2003

Dieses Modell wurde eine grundlegende Änderung der Optik und der Motor- und Fahrwerksmodifikation unterzogen. Der Hubraum wurde auf 954 cm³ angehoben mit 150PS. Bei der SC590 wurden Gabel und Lenkkopflager nochmals überarbeitet.

SC57, Bj. ab 2004

Vorbild für dieses Modell war die Honda RC211V aus der Motor GP. Diese Motorrad war die erste echte 1000er CBR. 126KW(171PS), mit eimem Trockengewicht von 179 Kg. Das Handling wurde nochmals optimiert. Der Zinderkopf wurde überarbeitet. Die Ausführung im typischen Repsol-Dekor war nun auf 999 Stück limitiert.

SC59, Bj. ab 2008

Zum Modelljahr 2008 präsentierte Honda das komplett neu entwickelte Modell SC59. Das Design unterschied sich deutlich vom Vorgängermodell und lehnte sich noch stärker an den aktuellen MotoGP-Renner von Honda an. Insgesamt wurde die SC59 stärker in Richtung Rennstreckentauglichkeit ausgelegt, was sich einerseits in der Ergonomie, andererseits auch in der Fahrwerksabstimmung bemerkbar machte. Die Höchstleistung wurde nominell um 5 kW (7 PS) auf 131 kW (178 PS) gesteigert.

SC59 mit ABS, Bj. ab 2009

Seit 2009 bietet Honda ein dezidiert für die Fireblade entwickeltes ABS an. Dieses System wurde gemeinsam mit Nissin entwickelt und ist das weltweit erste ABS, das speziell auf die Anforderungen an Supersportmotorräder zugeschnitten ist. Während bei einem konventionellen Bremssystem der Fahrer über den Bremshebel bzw. einen Kolben den Bremsdruck direkt erzeugt, wird beim Fireblade-ABS der Bremsdruck "by-wire" erzeugt. Der Bremshebel wirkt dabei über ein Potentiometer auf ein Steuergerät ein, welches dann über Servopumpen den Bremsdruck aufbaut. Durch den Verbund von Vorder- und Hinterradbremse, combined-ABS genannt, wird der Bremsweg deutlich verringert und gleichzeitig die Überschlagsneigung reduziert.

Bj. 2015 Firebalde SP

Die Fireblade wäre nichts ohne verschärfte Performance! Deswegen wurde im neuen Modell u.a. der Zylinderkopf optimiert. So sorgen z. B. andere Ein- und Auslasskanäle für mehr Leistung: 133 kW (181 PS) bei 12.250 Umdrehungen pro Minute. Eine neue Programmierung der dualen sequentiellen PGM-DSFI Benzineinspritzung macht das Bike noch sensibler bei der Gasannahme und noch schneller auf der Rennstrecke. Dank Anti-Hopping-Kupplung wird ein blitzartiges Runterschalten z. B. beim Anbremsen vor Kurven ohne stempelndes Hinterrad möglich!(Quelle: Honda)